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Central European Chemical Network

Central European Chemical Network
Die chemische Industrie prägt die Wirtschaftsstruktur in Mitteldeutschland. An den sechs Chemieparks dieser Region bildet CeChemNet ein Netzwerk, das standortübergreifend wirkt. Projektpartner sind die Standortgesellschaften der Chemiezentren Bitterfeld-Wolfen, Leuna, Schkopau/Böhlen, Zeitz und Schwarzheide. Komplettiert wird die Partnerschaft durch den Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband Nordost. Das Central European Chemical Network ist ein interdisziplinärer Verbund, der unterschiedlichste Kompetenzen, sowie spezielles Know-how der Standortentwicklung und ein erfolgreiches Chemiepark-Management miteinander vernetzt. CeChemNet wirkt einerseits nach innen, denn es bündelt regionale Stärken der Chemieparkentwicklung, schafft Synergien durch den Stoffverbund im Mitteldeutschen Chemiedreieck und fördert den Wissenstransfer seiner sechs Chemie-Standorte untereinander. Andererseits zielen die Aktivitäten von CeChemNet nach außen: Für Investoren unterstützt das Netzwerk die Erstellung maßgeschneiderter Ansiedlungskonzepte im Mitteldeutschen Chemiedreieck.
Erfahrungen bei der Restrukturierung von belasteten Industriestandorten gehören ebenso zur Dienstleistungspalette wie das Know-how zur Gestaltung erfolgreicher Parkmanagementsysteme. Nicht zuletzt unterstützen die Netzwerkpartner die Entwicklung von Chemieparks bei der Identifikation, Systematisierung und der angebotsorientierten Darstellung vorhandener und zusätzlich erforderlicher Kompetenzen, bei der Konzeption von technisch-organisatorischen sowie der finanz- und fördertechnischen
Modellen der Standortentwicklung.

Rund 80 Experten dieses Netzwerkes haben ihr Know-how systematisch in einem Leistungskatalog aufgearbeitet. Damit verbundene Dienstleistungsangebote stehen zur Entwicklung von Chemieparks zur Verfügung. Über ein effizientes Chemie bzw. Industriepark-Managementsystem können Wettbewerbsvorteile entwickelt werden. Diese Angebotspakete sind für Standorte in den neuen EU-Staaten, die sich in der Umstrukturierung befinden sowie für Industrieregionen, die im European Chemical Regions Network (ECRN) kooperieren, besonders interessant.

Jeder der CeChemNet-Standorte zeichnet sich durch ein spezifisches Know-how aus, das aus der historischen Entwicklung und in unterschiedlichen Privatisierungsmodellen gewachsen ist. Damit verfügt jeder einzelne Standort über ein umfassendes Wissen zur Bewältigung von Restrukturierungsprozessen. CeChemNet fasst dieses Wissen in einem modular aufgebauten Leistungskatalog zusammen. Er ermöglicht Einzel- und Systemlösungen in den Bereichen Sicherheitsmanagement, Umweltschutz, Altlastenbeseitigung, Stoffverbund, Infrastruktur und Standortmanagement sowie im Einsatz spezifischer
Informationstechnologien. Für die Standortrestrukturierung
und -entwicklung sind darüber hinaus auch Fördermittelmanagement und Finanzierungskonzepte wichtig. Unterstützung bei Wissens- und Kompetenzentwicklung, Verbandsarbeit und Strukturförderung sowie bei der Qualifizierung von Arbeitskräften runden die Leistungspalette ab. CeChemNet eröffnet darüber hinaus vor allem mittelständischen Unternehmen den Zugang zu internationalen Netzwerkstrukturen und erschließt projektkonkrete interregionale Partnerschaften.